Die Projekte von Pro Haiti in und um Jérémie in der Region Grand'Anse
Centre Technique Saint Joseph
- Beispiele aus den Projekten in Jérémie:

Aufbauhilfen in Prévilé nach dem schweren Erdbeben vom Januar 2010
In der Stadt Jeremie hatte das Erdbeben keine nennenswerten Schäden hervorgerufen.
Aber nicht weit weg in den Bergen war eine Schule in Prévilé eingestürzt. Der Ort ist zwar sehr klein, hat aber ein riesiges Einzugsgebiet mit insgesamt 50.000 Einwohnern. Er umfasst das gesamte Berggebiet westlich des Pic Macaya mit einer Fläche von etwa 200 qkm.
Im Zentralort befindet sich eine Grundschule für etwa 700 Schüler und eine Sekundarschule für 300 Schüler.
Weitere Grundschulen der Pfarrgemeinde gibt es weit verstreut in 6 Kapellen. Es gibt kaum Straßen; Esel sind das Hauptverkehrsmittel. Alle leben eher schlecht als recht von der Landwirtschaft. Einen Wiederaufbau der Schulen konnte die Bevölkerung nicht schultern.
- Die Grundschule war beschädigt und musste repariert werden.
Die Kosten für den Aufbau hat das Kindermissionswerk in Aachen übernommen, welches bekannt ist durch seine Sternsingeraktionen.- Die Sekundarschule war wegen baulicher Mängel eingestürzt.
Eingestürzte Sekundarstufe nachdem die Trümmer abgetragen waren (Februar 2011)Spontan entschloss sich PRO HAITI zu helfen und hat bis Ende 2010 insgesamt 40.000,- Euro zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hat das Kindermissionswerk diese Beträge aufgestockt und so konnten bei einem günstigen Umrechnungskurs insgesamt ca. 60.000 US Dollar investiert werden.
Im Juli 2010 besuchte das Kindermissionswerk die Baustellen und dokumentierte die Baufortschritte:
Juli 2010 - Foto: Kindermissionswerk (Dr. Franz Marcus)
Oktober 2010 - Fotos: Curé de Previle (Père Jean Ruiny Joseph)Die Sekundarschule hat ein Gebäude mit insgesamt 19 Räumen. 6 Räume im Erdgeschoss und 13 Räume in der oberen Etage. Dazu zählen 11 Klassenräume und 4 Schlafzimmer für Lehrer aus Jeremie. Desweiteren gibt es Sanitärräume und ein Versammlungsraum für Eltern.
Der Aufbau der Sekundarschule konnte im Oktober 2010 weitestgehend abgeschlossen werden und der Schulbetrieb konnte wieder aufgenommen werden.


